Erfahrungsberichte

Frau B. bedankte sich bei der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. für die Beratung und betonte, dass ihrem Mann die Gespräche immer sehr gut getan hätten und wie gut sie es findet, dass es diese Anlaufstelle außerhalb der Klinik gibt.

Krebs und die Krisenbewältigung

Bei einer Routine-OP an der Schulter wurde bei Frau A. im Juni 2015 der Krebs entdeckt. Ihr Mann und ihre Kinder machten sich auch um ihren psychischen Zustand große Sorgen, da sie die Diagnose Krebs in eine tiefgreifende Krise fallen ließ. Telefonische und persönliche Beratung bei der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. (BKG) halfen der 38-jährigen mit Ängsten umzugehen und Entscheidungen in den Therapiemöglichkeiten zu treffen.

Frau A. konnte im Verlauf der Betreuung durch die BKG wieder mehr Vertrauen zu ihren Ärzten und der Strahlentherapie gegeben werden. Aktuell geht es Frau A. so gut, dass sie gemeinsam mit der BKG ihren beruflichen Wiedereinstieg plant. ……………………………………………………………..

Frau A., 38 Jahre

Krebs und die Hilflosigkeit

Bei einer Routineuntersuchung erhielt Herr B. im Juli 2015 die Diagnose Schilddrüsenkrebs. Die Ärzte haben dem 54-jährigen eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten gegeben. Herr B. beschloss mit seiner Frau in den Urlaub zu fahren, solange es noch ging. Doch die Krankenkasse strich ihm das Krankengeld – daraufhin suchte er Rat bei der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. Da ihm die Gespräche bei seinem ersten Kontakt gut getan haben, kam er auch danach noch mehrmals in die Beratung. Herr B. fand es sehr entlastend, sich aussprechen zu können. Gemeinsam mit seiner Frau konnte er dort leichter über die Krebserkrankung und den bevorstehenden Tod reden. Herr B. verstarb nur vier Monate später.

Herr B., 54 Jahre

Krebs und Altersarmut

Bereits seit 15 Jahren lebt Frau C. mit der Diagnose Krebs. 2015 bekam sie große Probleme beim Sehen und es wurden seltene Adernhaut-Metastasen hinter beiden Augen festgestellt. Die 65-Jährige fühlt sich seit dem Tod ihres Mannes 2006 oft alleine und ist im Haushalt auf Hilfe angewiesen.

Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. half Frau C. bei der Beantragung finanzieller Hilfen, wie der Grundsicherung, einmaliger Zahlungen und einem Pflegedienst. Besonders der Pflegedienst leistet für sie wertvolle Unterstützung beim Putzen, Kochen und Duschen. Mit dem Berater der BKG kann Frau C. immer wieder über ihre Ängste um ein Fortschreiten der Krankheit sprechen.

Frau C., 65 Jahre

„Krebskranke und deren Angehörige brauchen Menschen, die zuhören, informieren, die Sorgen und Nöte der Betroffenen aufnehmen und in dieser schwierigen Lebensphase begleiten.“

Claudia Zimmermann, Fundraising – Bayerische Krebsgesellschaft e.V.
Claudia Zimmermann - Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

„Kein Krebspatient in Bayern muss alleine die Diagnose durchstehen. In der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. wird er aufgefangen und warmherzig unterstützt.“

Michaela May, Schauspielerin

„Die ambulante psychosoziale Krebsberatung ist immer noch nicht gesichert finanziert. Helfen Sie mit, damit dieses wichtige Angebot auch langfristig für Betroffene in Bayern erhalten bleibt.“

Gabriele Brückner, Geschäftsführerin – Bayerische Krebsgesellschaft e.V.